
Unsere Energie heißt Sonne (240KB)
Zubaudaten für 2011 höher als erwartet:
Die vorläufigen Zubaudaten der Photovoltaikbranche in Deutschland zeigen ein unerwartet erfreuliches Ergebnis. Dank des sensationellen Endspurts im Dezember 2011 lag die Gesamtleistung der in 2011 errichteten Solaranlagen bei 7,5 Gigawatt. Im Vergleich dazu: Im Jahr 2010 waren es nur 7,4 Gigawatt.
Die vermuteten Gründe für diesen rasanten Endspurt in 2011 sind eher unerfreulich. Die außerplanmäßige Absenkung der Vergütungssätze um 15% sowie die Verschlechterung der technischen Anschlussbedingungen –insbesondere für Kleinanlagen (Stichwort: EInspeisemanagement) werden wohl den Ein oder Anderen dazu bewegt haben, das Bauvorhaben Photovoltaikanlage noch im Jahr 2011 zu realisieren.
Laut Solarenergie-Förderverein Deutschland sind die Zahlen für 2011 jedoch ganz deutlich ein Beleg dafür, dass die Bevölkerung weiterhin erhebliches Interesse daran hat, auf Solarenergie umzusteigen. Und das Wachstum der Solarbranche könnte wohl noch erheblich höher sein, würden Zubau-abhängige Degressionen (§20a EEG 2009) durch gezielte Rationierung finanzieller Anreize dieses nicht erheblich bremsen. Deutschlands einstige Vorreiterposition als zukünftiger Schlüsselenergieträger viel mit der Entscheidung der Bundesregierung, den sogenannten „atmenden Deckel“ einzuführen, der beinhaltet, dass bei einer Wachstumssteigerung von über 3,5 Gigawatt pro Jahr die EInspeisevergütung gekürzt wird. Die Bundesregierung nimmt dem deutschen Volk also ganz bewusst die Möglichkeit, seine Führungsposition bei der Bekämpfung des Klimawandels weiter auszubauen.
Dabei kann das Wachstumstempo für die Solarbranche unserer Meinung nach gar nicht schnell genug sein. Die noch immer steigende Belastung der Erdatmosphäre durch die sogenannten „AUSLAUF-Energien“, wie Kohle, Gas und Öl, verursacht schon jetzt immer extremere Naturkatastrophen, wie Orkane, Überschwemmungen, Hitzewellen, Waldbrände oder Ernteausfälle. Wissenschaftler warnen bereits eindringlich davor, dass der Klimawandel bald unbeherrschbar werden kann.
Wenn der Absatz in der Photovoltaikbranche weiter wächst und wir mehr und mehr auf regenerative Energien umsteigen, hat dies zudem die Folge, dass die Solartechnik global gesehen, schnell billiger wird als Dieselgeneratoren und Kohlekraftwerke. Dann werden weltweit schon aus finanziellen Gründen die Solaranlagen mit Speichern gegenüber Dieselgeneratoren und Kohlekraftwerken vorgezogen.
Bis Ende 2011 hat Deutschland es geschafft, etwa 3,5% des bundesdeutschen Stromverbrauchs durch Photovoltaikanlagen zu erzeugen. Dies ist einerseits ermutigend, zeigt jedoch auch deutlich, dass wir noch einen großen Schritt vor uns haben.
Schladener inutec solarzentrum hatte Landwirte zur Infoveranstaltung eingeladen
Von Hartmut Mahnkopf
Schladen. Zur Informationsveranstaltung „Sonnig ernten“ hatte das inutec solarzentrum aus Schladen Landwirte eingeladen. Firmeninhaber Alexander Kaub berichtete von einer bevorstehenden Energiewende, deren Ziel es sei, dass der Verbraucher den Strom aus erneuerbarer Energie auf dem gleichen Preisniveau des Stroms aus Kraftwerken erhalte.
Außerdem informierte er über das Energiekonzept der Bundesregierung bis 2050. Ein Bundesgesetz sichere den Betreibern von Sonnenstromanlagen eine 20-jährige Stromabnahme mit Einspeisevergütungen zu. Kaub erläuterte die Finanzierbarkeit der Anlagen und den steigenden Gewinn durch die Einspeisung in das Stromnetz.
Er sprach über die Verbesserungen der Produkte in der Zukunft. Diese beträfen die Sicherheit, den Service, die Umwelt und den Ertrag, dazu kämen steuerliche Vorteile und Eigenverbrauchsreglungen. Zusätzlich würden Arbeitsplätze geschaffen. „Deutschland spart durch den Solarboom“, betonte Kaub.
Michael Humburg von Scheuten-Solar aus Gelsenkirchen stellte unterschiedliche Solar-Module vor. Er erklärte die Herstellung des Moduls vom Rohsilizium bis zur Solarzelle. Humburg sprach über die derzeitige Marktlage, die Renditen und über die Förderungsmöglichkeiten für die Betreiber von Solaranlagen.
Seit 2088 gingen die Anschaffungskosten für Sonnenstromanlagen zurück, so Humburg. Er machte auf eine Versicherung der Anlage aufmerksam. Bei den anschließenden Nachfragen der Besucher gaben Kaub und Humburg unter anderem fachliche Auskünfte zur Qualität der Module und zu Serviceleistungen. Vor der Informationsveranstaltung hatte Alexander Kaub Kommunalpolitiker zu einer Gesprächsrunde eingeladen.
Mit dem inutec solarzentrum als Partner für die Nutzung regenerativer Energiequellen treffen Sie die richtige Wahl. Seit 16 Jahren sind wir auf Planung, Handel und Bau von umwelttechnischen Anlagen spezialisiert. Unser Ziel ist es, für Sie ein bestmögliches Preis-Leistungsverhältnis bei hervorragender Qualität zu gewährleisten. Profitieren Sie von unserem Großhandelseinkauf, der Planung des Ingenieurbüros und der fachgerechten Montage unserer eigenen Monteure. Für eine verantwortungsvolle umwelt- und sozialverträgliche Zukunft. Sagen Sie ja zum inutec solarzentrum!
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Sonnenstrom ist die richtige Entscheidung-
Das hat sich auch die Familie Sulkowski gedacht und ist nun unabhängiger Stromerzeuger.
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